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Nachdem
ich alle die als Weihnachtsgeschenke erhaltenen Bücher
(Weltliteratur,
versteht sich!) ausgelesen hatte und sonst nichts
Lesbares mehr im Hause war,
habe ich mir den "Werner Julius Frank"
vorgenommen. Voller Erfurcht
- da ich noch nie ein von einem Autor
persönlich signiertes Exemplar in
der Hand zu haben die Ehre hatte, nahm ich mir das erste Kapitel vor und kam
aus dem Lachen nicht mehr raus. Meine Frau fing langsam an , an meinem Verstand
zu zweifeln. Habe ich doch noch nie ein Buch gelesen, das einen Ort beschreibt
("ein Topf essen"), an dem ich selbst war und Zeuge sein konnte dieses
unvergesslichen
"events". Auch habe ich bis dato noch nie den Wunsch
verspürt,
wenigstens einen der Protagonisten eines Romans selbst kennen zu lernen; denn
was gäbe ich dafür, den italienischen Freund des Autors, Alberto,
kennen zu lernen und als Freund und Gesprächspartner zu gewinnen. Leid
tut mir nur des Autors Frau, die diesen "Wortverdreher" und "Besserwisser"
Tag für Tag ertragen muss. W i r können ja das Buch zur Seite legen,
aber welche Möglichkeiten bleiben ihr?
Auf jeden Fall bin ich froh und
dankbar, dass es diesen Autor gibt und
Freunde mir seine zu Papier gebrachten
geistigen Ergüsse geschenkt
haben.
Januar 2007
Manfred
Stern, Bad Honnef (Rheinische Riviera)
Illustre
Gestalten bewegen sich durch das Buch von Werner J. Frank, ob es nun die Blondine
ist, die statt eines Leinenbeutels einen Landrover zum Einkaufen benutzt oder
der Gärtner, der für jeden Grashalm eine andere Maschine hat.
Erfrischend
auch die junge Dame, die dank Hip-Jeans im Winter besonders gut abspeckt, weil
die Kühlzone um Bauch und Nieren dann besonders wirksam das Fat Burning vollzieht.
Aber
nicht nur die Personen sind merkwürdig: Da fliegen Sicherungen heraus und
setzen sich dann im Dunkeln wieder in den Verteilerkasten, Flugzeuge fliegen Landmeilen
oder es gibt Leserreisen, bei denen trotzdem jeder Nicht-Leser teilnehmen darf.
Alles
in allem gibt einem das Buch doch sehr zu denken: Manchmal freut man sich so richtig
über so viel Quatsch in der Welt, manchmal kann man nur noch in sich hineinschmunzeln,
so quasi nach innen gekehrt!
Dirk Fleitmann, Hamburg
Ein
herrliches Buch, spritzig und humorvoll. Man spürt W.J. Franks
Freude
am Umgang mit der Sprache. Köstlich sind die Sinnverdrehungen
alltäglicher
Wörter. Wer dieses Buch gelesesen hat, wird dazu verleitet,
selbst Wörter
auf Doppeldeutigkeiten zu untersuchen. Herzlichen Dank,
Werner Julius Frank,
für diese Lektüre. Ich warte auf einen 2. Band!
Renate Weidenbruch
Wuppertal,
23. Januar 2007
Seit langen Jahren begleitet
mich Siegfried Lenz mit seinen Geschichten aus: "So zärtlich war
Suleyken" auf meinen geschäftlichen und privaten Reisen. Kurze Geschichten,
zig mal gelesen, noch einmal lesen. Nunmehr begleitet mich ein zweites Buch.
Wiederum zig mal gelesen! Sinnlose Geschichten? Nein! Ob Hamilkar Schaß
oder der Kulkaker Füsilier, ob Beppo Blödmann oder Alberto, sie
sind mir alle an`s Herz gewachsen. Nun liegen sie alle in gedruckter Form
auf meinem Nachttisch. Ob in Wolfsburg, Hamburg, Leipzig, Dresden oder Vancouver.
Jetzt muß ich Schluß machen, meine Katze Fine verlangt nach Zubehör.
Werner
Frank! -- Ich habe "Lust auf Mehr".
Manfred Kulinna aus Wolfsburg
im niederen Sachsen
Sehr
geehrte Damen und Herren,
das Buch "Drogenpalast und andere sinnlose Geschichten"
von W.J. Frank hat mir beim Lesen große Freude bereitet. Die Geschichten
sind immer geistvoll, zum Teil tiefgründig, zum anderen Teil sehr humorvoll
und witzig. Das Buch ist wirklich zu empfehlen für Leute, die sich über
unsere Sprache Gedanken machen und nicht nur alles als gegeben
hinnehmen.
Helmut
Uebel
Hallo, ich habe
bis jetzt erst ein sechs Geschichten gelesen, aber mir gefällt es richtig
gut, wie der Autor mit der Sprache spielt, die Wörter verzerrt und unserem
Sprachgefühl einen Spiegel vorhält. Die Geschichten sind kurzweilig
und unterhaltsam und man schmunzelt in jedem zweiten Satz.
Lieben
Gruß
Elke Pante
Genau hingeschaut
Schon
der Titel erweckt Neugier.
Denn, wer kennt ihn nicht, den Dogenpalast in Venedig.
Listig und witzig wie er ist, hat der Autor jedoch ein kleines "r" hineingemogelt.
Und wer nicht genau hinsieht, geht ihm hier schon auf den Leim.
So oder
ähnlich sind auch seine kleinen Geschichten: Alltägliche Begriffe oder
Begebenheiten, deren Bedeutung er so lange dreht und wendet, bis sie auf einmal
einen ganz neuen, oft skurrilen Sinn bekommen. Der Reichtum an Ideen und der scheinbar
spielerische Umgang mit der Sprache scheinen hierbei unerschöpflich. Man
ertappt sich beim Schmunzeln oder lacht zuweilen gar, z. B. wenn Alberto partout
nicht einsehen will, dass man die Mehrwertsteuer nicht zurückbekommt, wenn
die Flasche Wein leergetrunken ist...
Kurzum: eine empfehlenswerte Lektüre
für Leute mit
Sinn für hintergründigen Humor, bestens geeignet
zur Verkürzung langer Winterabende oder zur Mitnahme auf eine Reise.
Gifhorn,
am 12. Dezember 2006.
Sehr geehrte Daman und
Herren,
wer den fröhlichen Optimisten Werner Julius Frank kennt, seine
verdrehten
Teste liest, ist nicht verwundert über die unkonventionelle
Art seine
Texte ans Publikum zu bringen.
Es ist es ein gelungenes Unterfangen mit Lust
auf Mehr.
Nicht nur, um das in Erwartung weiterer Wortverdrehungen und sinnloser
Geschichten,
von Goethe frei geräumte Bücherregal zu füllen, sondern
auch
um die für das innere Gleichgewicht so wichtigen Lachmuskeln zu
stärken.
Ilse
und Peter Dartsch
Möchten auch Sie eine Rezension schreiben, dann wenden Sie sich bitte an: leserstimmen@ksp-verlag.de
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